Simple Supply Chain (4) – Mit dem SAP Solution Manager

Der Grundgedanke hinter der SIMPLE SUPPLY CHAIN ist – ausgehend von Baselines für Prozesse, Konfigurationen sowie Testfällen – eine Kundenlösung simpel und effektiv zu gestalten. Diese Teile werden im SAP Solution Manager zu einer gut funktionierenden Lösung zusammengebaut. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick unter die Haube werfen.

Software und Customizing (Konfigurationen) werden per Transport, die der Solution Manager kennt, auf Ihre Zielumgebung übertragen. Wir als Beratungspartner bringen die Best Practice Prozesse, basierend auf unserer langjährigen Implementierungs-Praxis, sowie bewährte Software-Bausteine und Erweiterungen als Starthilfe bereits mit.

Schauen Sie mit uns unter die Haube der Simple Supply Chain

Ihr SAP Solution Manager hält alle Werkzeuge und Methoden eines gut gewarteten Hochleistungsfahrzeuges für Sie bereit. Ihre Prozess-Definitionen werden in der Blueprint-Struktur des SolMan abgelegt und Stück für Stück um die Ergebnisse aus den Gesprächen mit dem Fachbereich und der Beratung/IT angereichert.

In der kommenden Version 7.2 des SolMan steht Ihnen als Turbo ein Modellierungswerkzeug, auf Basis von BPMN 2.0, zur Verfügung. Hiermit können Sie den kompletten Prozessablauf, einschließlich der Schnittstellen zwischen den benötigten Systemen (Beispiel von SAP ERP und SAP EWM), modellieren.

Vorhandene Software-Bausteine sowie neu zu schaffende Entwicklungen werden mit einer eindeutigen Entwicklungs-ID versehen und an den entsprechenden Prozessschritten hinterlegt. Die Ausführung der Programme und Dialoge, die für die Durchführung der Prozesse erforderlich sind, wird auch im Prozesskontext dokumentiert. Anschließend erstellen sie sogenannte TBOMs (= technical bill of material). Diese technischen Stücklisten gestatten Ihnen auf Wunsch eine Testumfangsoptimierung, gerade so als würden Sie wie bei der Inspektionsfahrt durch Fahrassistenten unterstützt.

Zu den Basistestfällen, die Sie aus Best Practices Ihrer Partner übernehmen, werden weitere benötigte Testdokumente hinzugefügt. Idealerweise erstellen Sie diese auf Basis von User Stories (= Anforderung aus Enduser-Sicht) simpel und legen Sie wie gewohnt im Prozesskontext ab.

Tritt eine Störung in Ihrem Projekt auf, adressieren Sie die genau am Prozessknoten als Incident oder offenen Punkt (= Issue).

Ihre so gewachsene Dokumentation, die den späteren fachlichen Betrieb bestens unterstützt, baut sich hier zu einer Wissensdatenbank auf. Fragen Sie Ihren Serviceberater in Ihrer Vertragswerkstatt. Er wird Ihnen diese bewährte Vorgehensweise gerne bestätigen.

Nun sind Sie für den simplen Start durch die lückenlose Aufnahme der Soll-Prozesse und der Implementierungsunterlagen bestens vorbereitet. Es gelingt Ihnen so, den etablierten Geschäftsprozess nachvollziehbar und revisionssicher zu gestalten.

Unser Ratschlag zur Vorgehensweise:

  • Werfen Sie den Motor SAP Solution Manager an
  • Starten Sie mit Schwung aus Best Practices Ihrer Implementierungspartner
  • Tunen Sie Ihre Prozesse mit Hilfe der SIMPLE SUPPLY CHAIN.

Starten Sie durch mit SIMPLE SUPPLY CHAIN und seien Sie gespannt auf unseren Folgebeitrag zu “Softwarebausteine & SALT Add-Ons”.

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